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Weltgesundheitstag 2025: Warum deine Gesundheit ein Menschenrecht ist

Am 7. April ist Weltgesundheitstag . Ein Tag, der nicht nur auf die großen globalen Herausforderungen aufmerksam machen soll, sondern auch dazu einlädt, die eigene Gesundheit und Lebensweise zu hinterfragen. Denn Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von körperlichen Krankheiten. Sie ist nicht nur physisch, sondern auch mental und sozial – und sie ist ein Menschenrecht. 2025 steht der Weltgesundheitstag unter dem Motto: „Gesundheit für Mütter und Neugeborene“ („Healthy beginnings, hopeful futures“). Was dieses Thema bedeutet, woher der Tag kommt und wie du deinen Beitrag für eine bessere Gesundheit leisten kannst, erfährst du in diesem Blogartikel.



*Mit Mutter/Müttern meinen wir in diesem Blogbeitrag gebärfähige Personen.

Was ist der Weltgesundheitstag – und warum gibt es ihn?

Der Weltgesundheitstag wird jedes Jahr am 7. April gefeiert. Er wurde 1948 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen – im selben Jahr, in dem die WHO selbst gegründet wurde. Ziel war es von Anfang an, Gesundheitsfragen in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit zu rücken.


Jedes Jahr widmet sich der Weltgesundheitstag einem anderen Thema, das global von Bedeutung ist: Von Infektionskrankheiten über psychische Gesundheit bis hin zu Pflegeberufen oder Klimawandel. Dabei geht es nicht nur um politische Entscheidungen, sondern auch darum, Menschen zu informieren, zu sensibilisieren und zum Mitmachen einzuladen.

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Das Motto 2025: „Healthy beginnings, hopeful futures“


2025 widmet sich der Weltgesundheitstag dem Thema „Gesundheit von Müttern und Neugeborenen“. Das Motto „Healthy beginnings, hopeful futures“ unterstreicht, wie entscheidend die erste Lebensphase für ein gesundes Leben ist. Dabei geht es um eine sichere Schwangerschaft, hochwertige Geburtshilfe, postnatale Betreuung – aber auch um gerechte Bedingungen für menstruierende und gebärfähige Personen.


In vielen Teilen der Welt fehlt es an medizinischer Infrastruktur, Bildung oder sozialen Sicherheiten – was lebensbedrohliche Folgen für Mutter* und Kind haben kann. Auch in Europa ist nicht jede Geburt sicher: Rassismus, finanzielle Hürden oder mangelnde Versorgung erschweren den Zugang zu hochwertiger Betreuung.


Hinzu kommt: Viele Schwangere finden kaum eine Hebamme , obwohl diese gerade in der Schwangerschaft und im Wochenbett eine zentrale Rolle spielt. Auch Ärztinnen und Ärzte sind nicht flächendeckend verfügbar, vor allem in ländlichen Regionen. Schwangere Personen bleiben dadurch oft allein mit wichtigen Fragen und Beschwerden.


Auch der Lebensstil während der Schwangerschaft ist ein Thema: Viele wissen nicht, welche Ernährung wirklich sinnvoll ist oder wie viel Bewegung gut tut. Stress , Mehrfachbelastung im Alltag und fehlende soziale Unterstützung erschweren eine gesunde Schwangerschaft. Wusstest du schon, dass eine vegane Ernährung auch während der Schwangerschaft viele Vorteile mit sich bringt? Erfahre hier, wieso das so ist.  Bist du passenderweise auch auf der Suche nach leckeren pflanzlichen Rezeptideen? Dann haben wir hier genau das Richtige für dich!


Ein weiterer Aspekt, der häufig unterschätzt wird: die psychische Gesundheit rund um Geburt und Elternschaft. Viele Schwangere und junge Eltern erleben Unsicherheit, Ängste oder depressive Verstimmungen. Besonders Wochenbettdepressionen sind weiter ein Tabuthema – obwohl sie viele betreffen. Der Zugang zu psychologischer Hilfe, offener Aufklärung und einem sicheren Umfeld ist essenziell. Möchtest du noch mehr über das Thema Wochenbettdepression erfahren? Dann schau doch mal hier rein.


Nicht zuletzt mangelt es oft an Aufklärung über gesundheitliche Risiken und Erkrankungen rund um Schwangerschaft und Geburt. Dabei ist das Wissen lebenswichtig: Weltweit sterben immer noch Mütter und Babys an vermeidbaren Komplikationen, weil sie zu spät oder gar nicht medizinisch versorgt werden.


Das WHO-Motto erinnert uns also daran, wie viel mehr für gerechte Startbedingungen getan werden muss – medizinisch, sozial und gesellschaftlich.

Was war das Motto des Weltgesundheitstags 2024?

Ein Rückblick auf 2024: Das Motto lautete „My health, my right“ – „Meine Gesundheit, mein Recht“. Es rückte das Menschenrecht auf Gesundheit in den Mittelpunkt. Das bedeutet: Jede Person sollte das Recht haben, gesund zu leben, Zugang zu medizinischer Versorgung, zu sauberem Wasser, gesunder Ernährung und einem diskriminierungsfreien Gesundheitssystem zu haben. Ein Ziel, das weltweit noch lange nicht erreicht ist.

Was bedeutet Gesundheit eigentlich?

Hast du dich schon mal gefragt, was du eigentlich genau unter dem Begriff “Gesundheit” verstehen kannst? Gesundheit wird laut WHO als "Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens" definiert. Das klingt umfassend – und ist es auch. Wichtig ist hierbei zu unterstreichen, dass es bei der Gesundheit eben nicht nur um die körperliche Kondition geht - mentale und soziale Verfassung sind genauso elementar für einen guten Gesundheitszustand.

Gesundheit umfasst:

  • deinen Körper – von Bewegung über Zyklus bis hin zur gesunden Haut

  • deine Psyche – mentale Balance, Selbstfürsorge und soziale Stabilität

  • dein Umfeld – Zugang zu sauberem Wasser, gesunder Nahrung , medizinischer Hilfe

  • deine gesellschaftlichen Bedingungen – Bildung, finanzielle Sicherheit, Gleichstellung

Gesundheit ist also zutiefst politisch. Und das beginnt eben schon bei Dingen wie Zyklusaufklärung, Periodenarmut oder der Frage: Wer kann sich eigentlich gesunde Lebensmittel leisten?

Warum der Weltgesundheitstag gerade für menstruierende Personen wichtig ist

Menstruierende Personen sind besonders oft von strukturellen Gesundheitsproblemen betroffen. Dazu gehören:

  • Periodenarmut: Kein Geld für Periodenprodukte, keine passenden Räume zur Hygiene, keine Aufklärung

In diesem Blogbeitrag erklären wir dir noch ausführlicher, weshalb Menstruationsaufklärung und ein Zugang zu Periodenprodukten für alle Menschen gegeben sein sollte.

  • Gynäkologische Unterversorgung: Längere Wartezeiten, zu wenig Fachpersonal, mangelnde Empathie gegenüber bestimmten Beschwerden

Passend dazu: Schau dir doch einmal hier unseren Blogbeitrag über Redflags bei Frauenärztinnen und Frauenärzten an.

  • Zyklusbedingte Erkrankungen, die zu spät erkannt werden (z. B. Endometriose , PMDS, PCOS )

  • Diskriminierung im Gesundheitswesen, etwa bei trans Personen oder Menschen mit Migrationsgeschichte

Dazu kommt: Menstruation ist weltweit oft mit Scham (Stichwort Periodenscham ) behaftet. Das verhindert offene Gespräche, frühe Diagnosen und selbstbestimmte Entscheidungen. Der Weltgesundheitstag ist daher auch ein Aufruf, Zyklusgesundheit als Teil der allgemeinen Gesundheitsversorgung zu betrachten.

Periodenprodukte & Umwelt: Warum Nachhaltigkeit dazu gehört

Gesundheit endet nicht beim eigenen Körper. Sie betrifft auch den Planeten, auf dem wir leben. Millionen Einwegprodukte wie Tampons oder Binden landen jährlich im Müll oder in der Umwelt – oft aus Kunststoff, gebleicht, verpackt in Plastik. Mit unseren nachhaltigen Produkten wollen wir deiner Gesundheit und der Umwelt einen Gefallen tun.


Wir von Taynie finden, dass alle menstruierenden Personen die Möglichkeit haben sollten, auf gesunde und nachhaltige Periodenprodukte zurückzugreifen. Wir haben es uns deswegen zur Aufgabe gemacht, Periodenprodukte herzustellen, die frei von Bleichmitteln, Bioziden und Pestiziden sind - denn die Gesundheit von menstruierenden Personen liegt uns am Herzen.


Mit Taynie kannst du endlich an den herkömmlichen Periodenprodukten in der Drogerie vorbeigehen. Diese sind nämlich oft mit Duftstoffen versetzt und reizen damit deinen sensiblen Intimbereich. Zusätzlich sind Einwegbinden bekannt dafür, ein schwitziges Gefühl zu verursachen - atmungsaktive Baumwollbinden sind hierbei die bessere Alternative. Kennst du schon unsere waschbaren Binden aus Baumwolle? Mach dir hier ein Bild von diesen nachhaltigen Gamechangern. Du solltest während deiner Periode auf nachhaltige Produkte wie Periodenunterwäsche zurückgreifen können, die aus hautschonenden Materialien wie beispielsweise Bio-Baumwolle oder Bambus bestehen.


Bist du gerade noch auf der Suche nach einer geeigneten Monatshygiene für dich? Dann schau dir doch einmal hier die verschiedenen Periodenprodukte im Test an.

Wie kannst du den Weltgesundheitstag für dich nutzen?

Gesundheit beginnt im Kleinen. Vielleicht fragst du dich heute:

Schon kleine Schritte machen einen Unterschied:

  • Tausche Einwegprodukte gegen Periodenslips

  • Sprich offen über Beschwerden oder Erfahrungen

  • Nimm Vorsorgeuntersuchungen ernst

  • Informiere dich über zyklusgerechte Bewegung & Ernährung

  • Nutze deine Stimme, um Themen wie Periodenarmut sichtbar zu machen

Gesundheit und Gerechtigkeit: Was Politik und Gesellschaft leisten müssen

Der Weltgesundheitstag erinnert auch daran, dass Gesundheit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Dazu gehört:

  • flächendeckende Gesundheitsversorgung, auch auf dem Land

  • kostenlose oder bezahlbare Periodenprodukte

  • Enttabuisierung von Zyklusthemen in Schule, Medien & Arbeitswelt

  • Forschung zu frauenspezifischen Erkrankungen

  • gendersensible Ausbildung für Ärztinnen und Ärzte

Denn nur wer gesehen, verstanden und ernst genommen wird, kann wirklich gesund leben.

Fazit

Der Weltgesundheitstag ist mehr als ein Kalendereintrag. Er ist eine Erinnerung daran, dass Gesundheit ein Recht für alle Menschen ist. Wir bei Taynie empfehlen daher, Gesundheit ganzheitlich zu denken, offen über Krankheiten zu sprechen und Vorsorgeuntersuchungen unbedingt wahrzunehmen.


Autor: Taynie.de

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